
Ein kleiner Einkauf in einem Trachten-Geschäft stand noch an, damit ich bei dem nächsten Oktoberfest auch angemessen gekleidet auftreten kann. Diese Tracht brauche ich übrigens auch für ein Foto-Shooting in London, man darf also gespannt sein wie ich in diesen außergewöhnlichen Klamotten aussehe *lach*
Von Saalbach-Hinterglemm ging es dann nach Wien. Dort wurde die 1te WPT im deutschsprachigen Raum gespielt. Wien ist eine meiner Lieblingsstädte, sie hat ein ganz besonderes Flair und besticht im Casino Bereich vor allem durch die Professionalität des Staffs. Die Dealer und der Floor machen ihre Arbeit wirklich gut.
Wie bei vielen WPTs gab es auch hier eine Welcome Party mit vielen Qualifiern, die sich auf PartyPoker für das Turnier qualifiziert haben. Dort traf ich alte Bekannte, die Vielspieler und Turnier Monster… es ändert sich eben doch nicht so viel.
Im Turnier war ich mal wieder einer der Big Stacks und hatte zwischenzeitlich 240k bei 80k durchschnittlicher Stack Größe, dann musste ich allerdings 4 All-ins gegen Shortys abgeben, die allesamt All-in gingen und mir etwa eine 50/50 Situation boten. So fiel ich sogar bis leicht unter den Schnitt zurück und es nahm seinen Lauf. Das so wichtige Momentum am Tisch hatte ich verloren und musste mit ansehen wie andere Big Stacks den Tisch dominierten. Dann bekam ich JJ und sah einen open raise, natürlich pushte ich meine unter 30 Big Blinds All-in und sah hinter mir direkt einen Call. Dann folgte noch ein Raise und ich wusste, dass wohl jemand ein besseres Pair hat. Es ging dann sogar 3 Way All-in und jemand zeigte QQ, einer AQ… bitte fragt mich nicht was sich der Spieler mit AQ hier gedacht hatte, er fiel vorher auch schon durch extrem schlechte Entscheidungen auf. Dies ist bei größeren Turnieren zwar öfter mal der Fall, immerhin sind auch viele Hobby Spieler an den Tischen. Er hatte allerdings einen Patch auf der Brust, welcher erkennen ließ, dass er ein gesponsorter Spieler ist. Natürlich nenne ich hier keine Namen und will auch niemandem zu Nahe treten, trotzdem bin ich froh sowas zu sehen und den Profit an den Turnieren nicht zu bezweifeln.
Als 85ter bin ich raus, bei 54 Spielern im Geld war ich kurz davor mein 2tes „in the money“ in Folge zu erreichen. Für viele Turnierspieler ist das nichts besonders, da ich allerdings sehr selten nur Live-Turniere spiele, wäre das ein kleiner Achtungserfolg für mich gewesen! Naja, weiter geht die Tour nach Bratislava und Berlin… in den nächsten Blogs.
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