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Lust auf etwas Neues?

Wenn man vom Pokern redet, denken die meisten an No-Limit Texas Hold'em. Diese Variante ist spannend und dramatisch und sie passt perfekt in ein TV-Format, deshalb wurde sie auch die erste Wahl, wenn es ums Mischen und Geben geht.

Das ist aber nur eine Variante, die es beim Pokern gibt. Hier finden Sie unsere Kurzanleitung, wenn Sie einmal etwas Neues auf partypoker ausprobieren möchten.

Limit Hold'em

Limit Hold’em wird genauso wie No-Limit Hold’em gespielt, nur dass der Einsatz im Vorfeld begrenzt wird.

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Dies ist die traditionelle Variante für Pokerspieler. Sie wird wie Texas Hold’em ausgespielt, also mit zwei verdeckten Karten, einem Flop, einem Turn und einem River – der einzige Unterschied besteht in der Art, wie Einsätze gemacht werden.

Limit-Poker wird meist für Bargeldspiele verwendet, wobei die Einsatzlimits i. d. R. im Tischnamen angegeben werden. An einem $2/4-Tisch wird der Einsatz in Schritten von 2 $ und 4 $ erhöht. Die erste Zahl gilt für die ersten beiden Bietrunden und die zweite für die letzten beiden Runden.

Die Blinds wären an diesem Tisch 1 $ und 2 $ als Big Blind. Der Big Blind ist an Tischen mit Limit immer genauso hoch wie der kleinere Einsatzbetrag.

Beispiel:

An einem $2/4-Tisch müssen Sie, wenn Sie den ersten Einsatz machen, 2 $ setzen. Die nächste Person kann dann passen, mitgehen oder erhöhen – auf maximal 4 $. Wenn ein dritter Spieler erneut erhöhen möchte, wäre der Höchstbetrag 6 $. Dieses 2-$-Limit gilt für alle Einsätze vor und nach dem Flop.

Bei Turn und River ändert sich das Einsatzlimit auf den höheren Betrag, der an diesem Tisch 4 $ ist.

Beim Limit ist auch die Anzahl von Erhöhungen pro Runde beschränkt – i. d. R. auf vier –, es ist aber Ihre Aufgabe, sich über die Limits am Tisch zu informieren, bevor Sie mit dem Spielen beginnen. Mit ihren beiden speziellen Einsatzlimits ist dies eine sehr raffinierte Pokervariante. Sie werden hier auf keinen Fall Einzelgängereinsätze im Sinne von „All in“ antreffen.

Pot-Limit Hold'em

Wie beim Limit-Pokern ist auch hier der Einsatz begrenzt. Hier ist Ihr höchster Einsatz jedoch auf den Pot zum Zeitpunkt Ihres Einsatzes begrenzt.

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Sie können Pot-Limit zwischen No-Limit und Limit einordnen. Wie bei Limit ist Ihr Einsatz an solchen Tischen begrenzt, aber nicht fest oder im Vorfeld festgelegt, sondern durch den Betrag im Pot zum Zeitpunkt Ihres Einsatzes (dazu gehören alle Geldbeträge im Pot und sämtliche Einsätze auf dem Tisch, einschließlich aller Einsätze für das Mitgehen vor dem Erhöhen).

Pot-Limit Omaha

Sie erhalten wie beim Hold'em verdeckte Karten, hier jedoch 4. Außerdem werden vor allen Spielern fünf Gemeinschaftskarten ausgeteilt. Sie sollten immer daran denken, dass Sie 2 beliebige Ihrer 4 verdeckten Karten verwenden müssen, um Ihr Blatt zusammenzustellen!

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Omaha ist eine weitere sehr beliebte Pokervariante. Die Spieler erhalten vier verdeckte Karten, die nur sie sehen können, und bis zu fünf Gemeinschaftskarten, die offen ausgeteilt werden und von jedem Spieler verwendet werden können.

Jeder Spieler muss aus zwei seiner verdeckten Karten und drei der Gemeinschaftskarten sein Blatt bilden. Es gibt vier Bietrunden, die wie bei Texas Hold’em ablaufen. Wenn Sie eine Auffrischung benötigen, erhalten Sie sie hier.

Wie bei Pot-Limit Hold'em ist Ihr Einsatz auch beim Pot-Limit Omaha begrenzt. Ihr Höchsteinsatz ist durch den Betrag im Pot zum Zeitpunkt Ihres Einsatzes begrenzt (dazu gehören alle Geldbeträge im Pot und sämtliche Einsätze auf dem Tisch, einschließlich aller Einsätze für das Mitgehen vor dem Erhöhen).

Pot-Limit Omaha Hi-Lo

Diese Variante ist nahezu identisch mit Omaha, nur dass der Pot am Ende des Spiels zwischen dem hohen und dem niedrigen Blatt aufgeteilt wird. Ein Niedrigblatt muss fünf unterschiedliche Karten enthalten, die nicht höher als Acht sein dürfen, also z. B. A-2-4-7-8.

Weitere Informationen

Wie beim regulären Omaha muss jeder Spieler aus zwei seiner verdeckten Karten und drei der Gemeinschaftskarten sein Blatt bilden. Es gibt weiterhin vier Bietrunden, die wie bei Texas Hold’em ablaufen.

Auch bei Pot-Limit Omaha Hi/Lo ist Ihr Einsatz begrenzt. Der Höchsteinsatz ist durch den Betrag im Pot zum Zeitpunkt Ihres Einsatzes begrenzt (dazu gehören alle Geldbeträge im Pot und sämtliche Einsätze auf dem Tisch, einschließlich aller Einsätze für das Mitgehen vor dem Erhöhen).

7 Card Stud

7 Card Stud bietet gegenüber Texas Hold'em und Omaha dramatische Veränderungen sowohl bei der Geschwindigkeit als auch beim Format – und es erfordert eine gewisses Maß an Geduld. Dennoch ist es ein aufregendes Spiel, das sich auf jeden Fall auszahlen kann!

Weitere Informationen

Vor Beginn eines Spiels muss jeder Spieler einen „Ante“ setzen. Dies ist ein vorgeschriebener Betrag, mit dem sichergestellt wird, dass zu Beginn des Spiels ein Anfangsbetrag im Pot ist. Bei Stud Poker-Spielen gibt es keine Gemeinschaftskarten. Stattdessen beginnt der Geber, indem er im Uhrzeigersinn Karten austeilt, bis jeder Spieler drei Karten hat. Die ersten beiden Karten werden verdeckt ausgeteilt („verdeckte Karten“) und die dritte Karte wird offen ausgeteilt (die sogenannte „Door Card“).

Beim 7 Card Stud gibt es fünf Bietrunden, bei denen im Uhrzeigersinn geboten wird.

Wenn zwei oder mehr Spieler mit gleichwertigen Fünf-Karten-Händen gewonnen haben, wird der Pot zu gleichen Teilen unter den Gewinnern aufgeteilt. Wenn bei der Aufteilung ein Chip übrig bleibt, geht dieser an den Spieler mit der höheren Farbe.

Eröffnen des Bietens

Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte beginnt das Spiel mit dem „Bring-In“ (Anfangseinsatz). Wenn zwei oder mehr Spieler dieselbe niedrigste Karte haben, wird der Bring-In nach der Wertigkeit der Farbe bestimmt: Kreuz, Karo, Herz und Pik.

Third Street

Nachdem der Anfangseinsatz geboten wurde, kann jeder Spieler (beginnend mit dem Spieler links vom Spieler, der den Anfangseinsatz geboten hat) passen, mitgehen oder bis zum Einsatzlimit erhöhen.

Fourth Street

Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte. Nun beginnt der Spieler mit den beiden höchsten offenen Karten die Bietrunde. Nur in dieser Bietrunde kann ein Spieler, dem ein offenes Paar ausgeteilt wird, einen doppelten Einsatz tätigen.

Fifth Street

Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte. Der Spieler mit der höchsten Kombination aus offenen Karten beginnt die Bietrunde.

Sixth Street

Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte. Wieder beginnt der Spieler mit der höchsten Kombination aus offenen Karten die Bietrunde.

Seventh Street oder River

Jeder Spieler erhält seine letzte verdeckte Karte. Der Spieler, der bereits in der letzten Runde mit dem Bieten begonnen hat, ist nun wieder zuerst mit dem Bieten an der Reihe.

Showdown

Der Spieler mit dem besten Blatt gewinnt.

7 Card Stud Hi/Lo

7 Card Stud Hi/Lo wird ähnlich wie 7 Card Stud gespielt, jedoch mit dem Unterschied, dass der Pot am Ende des Spiels zwischen dem höchsten Blatt (wie beim 7 Card Stud) und dem niedrigsten Blatt (mit fünf Karten und dem niedrigsten Wert von höchstens Acht) aufgeteilt wird.

Weitere Informationen

Wie bei 7 Card Stud erhalten Sie sieben Karten, aus denen Sie das beste Fünf-Karten-Pokerblatt zusammenstellen – dabei gelten die Standardwerte für Blätter.

Der Unterschied besteht darin, dass Sie auch ein niedriges Blatt erstellen müssen. Ein niedriges Blatt muss aus fünf unterschiedlichen Karten bestehen, die kleiner als Acht sind – je niedriger, desto besser – Straßen und Flushes gelten hierbei nicht. Das beste niedrige Blatt, dass Sie erhalten können, ist also A-2-3-4-5 (das auch als „das Rad“ bezeichnet wird), während das schlechteste niedrige Blatt 4-5-6-7-8 ist.

Wenn ein Blatt in den Showdown kommt, wird es 50/50 zwischen dem besten hohen Blatt und dem besten niedrigen Blatt aufgeteilt. Wenn kein Spieler ein Niedrigblatt hat, gewinnt der Spieler mit dem höchsten Blatt den gesamten Pott.

Blackjack

Blackjack ist ein Casinoklassiker, den Sie natürlich auch bei partypoker spielen können.

Hier erfahren Sie mehr über die Regeln sowie über die Spielstrategie beim Blackjack.